RiVer

Gemeinschaftsprojekt vom SkF Recklinghausen e.V. und Caritasverband, ausschließlich aus Eigenmitteln und Spenden finanziert

Familien, in denen ein oder beide Elternteile psychisch oder suchterkrankt sind, stehen unter besonderen Belastungen. Um Eltern, die sich aufgrund ihrer seelischen Krise Sorgen um die Entwicklung ihrer Kinder machen, und Kindern und Jugendlichen, die unter dieser besonderen Situation leiden, Unterstützung zu geben, ist RiVer seit 2011 fester Bestandteil unseres Hilfeangebots.

Die Gruppenangebote starten jährlich nach den Sommerferien und sind für ein halbes oder ein Jahr ausgerichtet mit der Option, ggfs. ein weiteres Mal am Projekt teilzunehmen.

Wir bieten an:

  • altersgetrennte Gruppen für Kindergarten- und Grundschulkinder
  • geschlechtergetrennte Gruppen für Jugendliche
  • Gesprächsmöglichkeiten für Eltern, Angehörige und andere nahestehende Personen
  • Ansprechmöglichkeiten für Fachkräfte, die mit Familien in psychisch belasteten Lebenssituationen zusammenarbeiten

 

Wir helfen den Kindern,

  • darüber zu sprechen, welche Gefühle sie bewegen und worüber sie sich Sorgen machen
  • Fragen über die Erkrankungen ihrer Mutter/ ihres Vaters zu stellen
  • sich mit anderen Kindern auszutauschen
  • zusammen mit anderen Kindern Spaß zu haben
  • eigene Stärken und die ihrer Familien zu entdecken
  • herauszufinden, welche Wünsche sie haben und wie sie das Beste aus ihrer Lebenssituation machen können.

Das Gruppenangebot ist kostenlos.
Wer unsere Arbeit unterstützen möchte:

Spendenkonto:
Commerzbank AG Recklinghausen
IBAN DE77 4264 0048 0528 7545 01
BIC COBADEFFXXX

Aktuelles vom Projekt "RiVer"

Ein Tag auf dem Ketteler Hof

„Nochmal! Die ist so mega cool!“ rufen die Kinder der RiVer-Grundschulgruppe. Sie dürfen an diesem Herbstferientag ausgelassen durch den Freizeitpark Ketteler Hof toben. Die Wasserrutsche hat es ihnen besonders angetan. Immer wieder klettern die Mädchen und Jungen die Stufen hoch. Einige Kinder überwinden sogar ihre Höhenangst und machen mit. Dieser Besuch ist für die RiVer-Teilnehmer etwas ganz Besonderes. Viele waren vorher noch nie in einem Freizeitpark. Neben dem unbeschwerten Spiel bekommt die Gruppe an diesem Tag einen stärkeren Zusammenhalt. Neue Freundschaften entstehen. Als es nach Hause gehen soll, können die Kinder sich gar nicht lösen. Zum Abschluss wollen Sie unbedingt noch einmal auf die Wasserrutsche. Einstimmig fragen sie: „Können wir hier bitte noch mal hinfahren?“

Kunst-Projekt in den "Artemis-Werkstätten"

Mit viel Neugierde und Spannung, einigen Fragen und erwartungsvoller Vorfreude der Kinder konnte die RiVer-Grundschulgruppe nach den Sommerferien an den Start gehen. Neben den Bausteinen "Kennenlernen" und "Familie" stellten die Herbstferien ein besonderes Highlight für die Kinder dar. Unter Anleitung der Künstlerin Judith Hupel durften die Kinder in den "Artemis-Werkstätten" in Recklinghausen an zwei Tagen künstlerisch aktiv werden und entdecken, welche Begabungen in ihnen stecken. Was dabei herausgekommen ist, hat alle Beteiligten begeistert.

Abschluss der RiVer-Gruppe

Barfuß über Korken laufen, Erdkröten entdecken, Tannenzapfenweitwurf, eine Baumschaukel und vieles mehr kennzeichneten unsere NABU-Ausflüge, die den Abschluss der bisherigen RiVer-Gruppe bildeten und mit viel Freude von den Kindern angenommen wurden!

Gruppenabschluss: gute Wünsche

Am 23. Juni feierte die RiVer-Grundschulgruppe ihren Abschluss vor den Sommerferien. Ein eigens gestalteter Blumentopf mit selbst formulierten Wünschen für die anderen RiVer-Freunde soll die Kinder an ihre RiVer-Zeit erinnern und ihre Wünsche wachsen lassen. Zwei Ausflüge zum Naturschutzbund in den Sommerferien geben den Kindern noch einmal Gelegenheit, sich zu sehen und eine gemeinsame, unbeschwerte Zeit zu genießen.

Krankheiten

Wir haben gelernt, was zu einer gesunden Seele/ Psyche gehört. Nun wollen wir uns langsam damit beschäftigen, was es heißt, wenn es der Psyche nicht so gut geht; wenn ein Puzzleteil verrückt ist oder fehlt. Zunächst schauen wir auf Krankheiten generell, wir unterscheiden körperliche und psychische Krankheiten. Wir waren erstaunt, wie viel die Kinder mit uns zusammengetragen haben. (29. Mai 2015)

 

Was darf in deiner Familie so bleiben, wie es ist? Diese Dinge haben die Kinder in die offenen Sonnenblumen geschrieben. Alles, was nicht so gut läuft, woran noch gearbeitet werden müsste, haben sie in die noch geschlossenen Knospen geschrieben.

 

Was magst du an deinen Eltern? Die Kinder hatten zur Aufgabe bekommen Fotos von ihren Eltern mitzubringen, dann ließen wir sie fertige Fotorahmen aus Holz neu gestalten mit Serviettentechnik. Es entstanden viele farbenfrohe und schöne Kunstwerke. Dann sollten sie überlegen, welche Fähigkeiten, Eigenschaften und andere Dinge sie an ihren Eltern besonders gerne mögen und sie auf den kleinen Notizblättern notieren.

 

Psyche oder Seele sind abstrakte Wörter. Wir haben mit den Kindern über diese Begriffe gesprochen und sie ihre gesunde Seele als Puzzle darstellen lassen. Denn bestimmte "Puzzleteile" wie Gedanken, Wünsche, Handeln, Verhalten oder Erinnerungen füllen unsere Seelen mit Inhalt.

Kino-Nachmittag: Bei unserem letzten Gruppentreffen haben wir unseren Gruppenraum in einen kleinen Kino-Saal verwandelt und uns gemütlich mit Getränken und Popcorn den niederländischen Film "Übergeschnappt - Bonnies verrückte Welt" angeschaut.

Inhalt des Films: Was macht man, wenn man eine Mutter hat, die viel verrücktere Ideen hat, als man selbst? Die einen im Pyjama von der Schule abholt, fünf Eisbecher auf einmal bestellt und glaubt, dass man Elefanten einfach so im Garten halten kann? Normalerweise lässt sich die neunjährige Bonnie durch all das kaum aus der Ruhe bringen. Ihre Mutter Lis ist eben so, wie sie ist. Das ist zwar manchmal ganz schön anstrengend, aber trotzdem würde Bonnie niemals tauschen wollen. Und zum Glück gibt es ja noch die Oma, die immer für Bonnie da ist. Auch an den schlechten Tagen, wenn Bonnies Mutter sich im Bett verkriecht und sich weigert, jemals wieder aufzustehen.

Als die Oma bei einem Unfall stirbt, sind Bonnie und ihre Mutter plötzlich auf sich allein gestellt. Obwohl sich beide wirklich Mühe geben, laufen die Dinge immer wieder aus dem Ruder... Schließlich ergreift Bonnie, die ein wenig an Pippi Langstrumpf erinnert, selbst die Initiative. Mit viel Einfallsreichtum gelingt es ihr, sowohl das Jugendamt als auch ihre Mutter, die an einer manisch-depressiven Störung leidet, davon zu überzeugen, dass sie die schwierige Situation gemeinsam meistern können... (Quelle: moviepilot.de)

Ihre Ansprechperson

 

n.n.


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