"Volle Tonne" für alle Grundschulkinder
Mit der Initiative „Volle Tonne“ unterstützt der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Recklinghausen Kinder im Grundschulalter.
Es geht um Erst- bis Viertklässler an Grund- und Förderschulen, in deren Tornistern und Etuis Lücken klaffen, weil Stifte, Malkasten oder Zirkel fehlen. „Volle Tonne“ will Abhilfe schaffen, bevor Bildungsnachteile entstehen.
Die betroffenen Kinder erhalten schnell und von anderen unbemerkt das fehlende Schulmaterial. Ziel ist es, allen Kindern die gleichen Bildungschancen geben, unabhängig von sozialer Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten.
Der SkF setzt bei der Finanzierung auf Spenden der Menschen in Recklinghausen. Die „Dördelmann-Stappert-Stiftung“ hatte im Sommer 2021 den Anfang gemacht und ermöglichte so den Start von „Volle Tonne“.
In den Blick genommen werden die Grund- und Förderschulen an acht Standorten in Süd, Hochlarmark, Hillerheide und Speckhorn sowie die Kinder und Jugendlichen in den städtischen Unterkünften. Dort hat der SkF im Auftrag der Stadt die Betreuung übernommen. Die Mitarbeitenden des SkF im Ganztag und in den Unterkünften achten darauf, dass kein wichtiges Schulmaterial fehlt – ebenso die Lehrkräfte im Unterricht am Vormittag.
Wenn die einfachsten Dinge fehlen, defekt sind oder von minderer Qualität, hat das oft Folgen: Die Kinder können ihre Aufgaben nicht oder nur mangelhaft erledigen. Die Lernentwicklung gerät ins Stocken und die Kinder verlieren die Freude am Lernen. Im schlimmsten Fall werden Kinder in der Klasse stigmatisiert.
Helfen Sie mit, damit alle Kinder die gleichen Bildungschancen haben und unterstützen Sie die Aktion „Volle Tonne“.