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14.08.2023

Bürgermeister Christoph Tesche zeichnet SkF-Ehrenamtliche mit Samariternadel aus

Doppelte Freude beim SkF Recklinghausen: die Ehrenamtlichen aus der Kleiderkammer „Flucht*punkt“ und ein Engagierter aus der Fahrradwerkstatt in der Unterkunft Herner Straße sind von Bürgermeister Christoph Tesche mit der Samariternadel ausgezeichnet worden.

SkF-Vorsitzende Jutta Beeking begleitete die Ausgezeichneten ins Rathaus. Die Samariternadel gehört zu den wichtigsten Auszeichnungen der Stadt Recklinghausen. „Damit wollen wir den Menschen, die sich ehrenamtlich für die Stadtgesellschaft engagieren, die Wertschätzung entgegenbringen, die sie verdienen“, sagte Bürgermeister Tesche. „Ohne ihren Einsatz wäre Recklinghausen ein ganzes Stück ärmer. Sie sind es, die unsere Stadt mittragen.“

Die langjährige Arbeit der Ehrenamtlichen in der Kleiderkammer „Flucht*Punkt“ für Geflüchtete ist von unschätzbarer Bedeutung. Menschen in schwierigen Lebenssituationen erhalten nicht nur kostenlose Kleidung. „Das Team schenkt den Geflüchteten Würde, Hoffnung und Unterstützung“, sagt SkF-Vorsitzende Jutta Beeking.

Die Ehrenamtlichen haben die Kleiderkammer an der Friedhofstraße 2 in der Innenstadt liebevoll eingerichtet wie eine Boutique. Die Geflüchteten stöbern in einer warmen und einladenden Atmosphäre. Sie fühlen sich so geschätzt und respektiert. Die Ehrenamtlichen bieten einfühlsam ihre Unterstützung an und helfen den Menschen, ihre Würde zu wahren.

Die Arbeit der Ehrenamtlichen in der Kleiderkammer „Flucht*punkt“ spielt eine wichtige Rolle bei der Integration und der Schaffung von Gemeinschaft. „Sie sind wahre Samariter, die Menschen in Not helfen und ihnen ein Stückchen Halt und Normalität schenken. Ihr Einsatz ist ein leuchtendes Beispiel für Solidarität und Nächstenliebe“, betont Jutta Beeking.

Zum Team der Kleiderkammer „Fluchtpunkt gehören neben der Koordinatorin Iris Wessels Astrid Balzer, Uta Busch, Gabriele Cremer, Ingrid Freienstein, Eva-Maria Henze, Heinz Kellermann, Ingrid Kellermann, Helga Klees, Maria Kreis-Kolmhuber, Monika Meusel, Hadice Omar, Gabriele Schmülling, Elisabeth Tebbenhoff und Elisabeth Trzeschan.

Ebenfalls mit der Samariternadel ausgezeichnet wurde ein Ehrenamtlicher aus dem SkF-Integrationsprojekt „Fahrradwerkstatt“. Seit einem Jahr engagiert er sich in der Fahrradwerkstatt. Menschen mit Fluchterfahrung und in Deutschland Aufgewachsene reparieren dort gemeinsam ehrenamtlich gespendete Fahrräder und geben sie kostenfrei an Geflüchtete aus.

Der Aktive lebt seit fünf Jahren in Deutschland und ist ein geschätztes Teammitglied. Sein Sachverstand, seine Zuverlässigkeit und sein Fleiß machen ihn zu einer wertvollen Stütze. Stets spürt man seinen Wunsch, sich weiterzuentwickeln und zu qualifizieren. Lars Lichtenberg, Koordinator Migrationsdienst und Flüchtlingshilfe beim SkF, sagt: „Mit seinem Einsatz verkörpert er die Werte von Solidarität und Integration. Er schenkt Geflüchteten Mobilität und eine neue Perspektive. Sein Einsatz ist inspirierend und verdient unsere Anerkennung.“

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