13.06.2026
Geburtstagsspende unterstützt Pflegekinder in Recklinghausen
Johannes Möller verzichtet zu seinem 60. Geburtstag auf Geschenke und bittet stattdessen um Spenden.
Ein runder Geburtstag, viele Gäste und eine Idee, die Kindern und Pflegefamilien zugutekommt: Johannes Möller hat anlässlich seines 60. Geburtstags auf persönliche Geschenke verzichtet. Stattdessen bat der Recklinghäuser seine Verwandten und Freund*innen um Spenden für den Pflegekinderdienst des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) Recklinghausen e.V. Jetzt konnte er 2.000 Euro an den SkF überweisen.
„Meine Frau und ich sind selbst seit 18 Jahren Pflegeeltern“, sagt Johannes Möller. „Deshalb ist es mir wichtig, den Pflegekinderdienst des SkF zu unterstützen. Wir sind über all die Jahre von den Mitarbeitenden bestens begleitet worden.“
Der Pflegekinderdienst des SkF Recklinghausen vermittelt Pflegekinder im Auftrag des Jugendamtes und berät Pflegefamilien. Nicht alle Kinder und Jugendlichen können in ihrer Herkunftsfamilie leben. Der SkF sucht und begleitet deshalb Menschen, die Kindern zeitweise oder dauerhaft einen verlässlichen, liebevollen und geborgenen Rahmen geben können. Dazu gehören Vorbereitung, Beratung, Begleitung im Alltag sowie Unterstützung bei Fragen, die sich aus dem Zusammenleben mit einem Pflegekind ergeben.
Maria Rados, Fachbereichskoordinatorin des Pflegekinderdienstes, dankt Johannes Möller und allen Spenderinnen und Spendern für die Unterstützung. „Diese Spende ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung für Pflegekinder, Pflegefamilien und unsere Arbeit“, sagt Rados. „Wir werden sorgfältig prüfen, wofür wir das Geld einsetzen. Denkbar sind zum Beispiel psychologische Unterstützung für Kinder oder ein gemeinsamer Ausflug mit den Pflegefamilien.“
Für den SkF ist die Spende auch ein Beispiel dafür, wie persönliches Engagement konkrete Hilfe möglich macht. „Pflegefamilien übernehmen eine verantwortungsvolle und sehr wertvolle Aufgabe“, sagt SkF-Vorsitzende Jutta Beeking. „Wenn Menschen diese Arbeit auf so persönliche Weise unterstützen, ist das etwas sehr Besonderes.“